THERAPIEKONZEPT bei einer Lese-Rechtschreibschwäche


Grundlage unseres therapeutischen Konzepts bildet das Lautanalytische Rechtschreibsystem LARS. Auf Grundlage einer umfassenden Diagnostik ermitteln wir den individuellen Leistungsstand des Kindes. Unser Programm ermöglicht es, die individuellen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben systematisch in einzelne kleine Lernschritte zu gliedern und genau dort anzusetzen, wo das jeweilige Kind seine Defizite hat. So wird durch ein spezielles Training der Laut-Buchstaben-Zuordnung oder/und der Rechtschreibregeln die automatische Umsetzung des Gelernten erreicht, die für flüssiges, fehlerfreies Lesen und Schreiben unerlässlich ist.

Die Therapie kann je nach Fehlerprofil folgende Schwerpunkte umfassen:
graphemisch-visuelles Differenzierungstraining
akustisches Differenzierungs- und Wahrnehmungsdurchgliederungstraining
Aufbau eines systematischen kognitiven Regeltrainings
Lesetraining
Verankerung autonomer Problemlösungsstrategien
graphomotorische Übungen
Abbau hemmender, oft angstbesetzter Selbstwahrnehmung und -bewertung
Intervention zur Leistungsmotivation und Arbeitshaltung
Aufbau eines positiven und stabilen Selbstbildes

Unser Ziel ist es, den betroffenen Kindern die Fähigkeit zur zunehmend selbstständigen Bewältigung schriftsprachlicher Anforderungen zu vermitteln



ELTERNBERATUNG


Das soziale und familiäre Umfeld ist bedeutsam für die weitere Entwicklung eines lese-rechtschreibschwachen Kindes. Eltern müssen wissen, mit welchen Problemen ihr Kind konfrontiert ist.
Die Einbeziehung der Eltern ist für uns deshalb notwendiger Bestandteil der Therapie.

Neben der Information über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes erfahren die Eltern unter anderem

ob und wie sie zu Hause unterstützend eingreifen können
wie auftretende schulische Probleme aufgefangen werden können
alles über die Berücksichtigung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten bei der Leistungsbewertung durch die Schule (Erlass)